FörderCheckPro Engine · Für Kommunen und Verbände

Eine Karte zeigt, was da ist. Die Engine zeigt, was geprüft werden muss.

Amtliche 3D-Geometrie, Adressbezug, Datenlage und energetische Vorbewertung kommen in einer Arbeitsoberfläche zusammen. Bekannte Fakten bleiben von Modellwerten getrennt; fehlende Nachweise werden zur konkreten Aufgabe.

Kommunalen Piloten anfragen Vorführung vereinbaren

Produktinformation als PDF herunterladen — Zwei A4-Seiten für Gespräche, Gremien und Ersttermine.

  • 2 Pilotgebiete mit realen hessischen Gebäudebeständen
  • 1 Objektakte für Quellen, Konflikte, Unterlagen und Bestätigungen
  • 3 Exportformate JSON, GeoJSON und CSV für den freigegebenen Bestand
FörderCheckPro Gebietsscan mit realer 3D-Gebäudekarte, Filtern nach Ort, Gebäudetyp, Baualter, Größe, energetischen Modellwerten und Datenlage sowie der Farbansicht Energieklasse

Warum jetzt — Pilotstand 08.10.2026

Seit dem 08.10.2026 laufen Riedstadt und der Landkreis Darmstadt-Dieburg mit realen hessischen LoD2-Beständen. Die Karte, der geschützte kommunale Zugang und die Objektakte stehen. Die fachliche Nichtwohngebäude-Bewertung bleibt bis zur belastbaren Rechenfreigabe ausdrücklich getrennt.

Das Problem ist selten die nächste Karte

Gebäudedaten liegen in Kataster, 3D-Modell, Tabellen, Plänen und den Köpfen der Mitarbeitenden. Entscheidend ist, ob sie dasselbe Gebäude meinen und welche Aussage tatsächlich belegt ist.

Ein rotes Gebäude ist noch kein Sanierungsbeschluss. Es ist ein Anlass, die Datenlage zu prüfen, die richtige Unterlage anzufordern und den nächsten fachlichen Schritt festzulegen.

Der Pilotstand vom 08.10.2026 macht genau diese Trennung sichtbar: Bestand, Modellwert, Quellenkonflikt und bestätigte Objektangabe bleiben unterscheidbar.

Das Förderrecht steht nicht still

  • 21.07.2026 — Förderrecht: Gekürzte BEG-Fördersätze. Der Klimageschwindigkeitsbonus liegt bei 16 % und sinkt halbjährlich um vier Punkte. Die Einkommensstaffel reicht bis +40 %.
  • 29.07.2026 — Ordnungsrecht: Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) ist in Kraft. Die 65-%-Pflicht beim Heizungstausch entfällt ersatzlos — es gilt freie Technologiewahl.
  • 01.02.2027 (geplant) — Förderrecht: Erste Degressionsstufe: Klimageschwindigkeitsbonus von 16 auf 12 %. Zugleich sinkt die förderfähige Kostenbasis der ersten Wohneinheit halbjährlich um 750 € — von 28.000 € auf 22.000 € Ende 2030.
  • 1. Quartal 2027 (geplant) — Förderrecht: Neuer Wärmepumpen-Bonus „Made with Europe“ — die Einzelheiten stehen noch aus. Wer heute plant, rechnet damit, dass sich die Förderhöhe erneut verschiebt.

Was nicht mehr zwischen Dateien hängen bleibt

  • Gebäude über Adresse, Kartenposition und Tabellenzeile wiederholt zuordnen
  • Unbekannte Angaben still als Null oder Standardwert weitergeben
  • Quellenkonflikte in Freitexten verstecken
  • Fotos, Pläne und Verbrauchsunterlagen ohne Objektbezug ablegen
  • Den bestätigten Stand für jede Fachsoftware neu erfassen

Erst wenn die Datenlage sichtbar ist, wird aus einem Bestand eine Arbeitsliste.

Was jede Zielgruppe damit anfängt

Kommune

Nur der eigene freigegebene Bestand, geschützte Mitarbeitendenzugänge und eine prüfbare Akte je Gebäude.

Verband

Ein einheitlicher Einstieg für Mitglieder und eine strukturierte Übergabe an Energieberatung und Fachplanung.

Energielieferant

Gebäudecheck und Förderorientierung im eigenen Auftritt; Kontakt nur mit Einwilligung und getrennt vom Angebot.

Vom Gebiet bis zum nächsten belastbaren Schritt

1. Bestand

Amtliche LoD2-Geometrie, Gebäude-ID und verfügbare Adressbezüge bilden den Ausgangspunkt.

2. Datenlage

Bekannt, widersprüchlich oder fehlend: Der Zustand steht am Feld, nicht nur in einer allgemeinen Warnung.

3. Prüfung

Mitarbeitende ergänzen Angaben, CSV-Arbeitsstände sowie Fotos, Pläne und Verbrauchsunterlagen mit Fundstelle.

4. Übergabe

Karte und Objektstand lassen sich versioniert exportieren; der Engine-Fall kommt aus demselben Rechenlauf.

Nicht beschrieben, gezeigt

FörderCheckPro Gebietsscan mit realer 3D-Gebäudekarte, Filtern nach Ort, Gebäudetyp, Baualter, Größe, energetischen Modellwerten und Datenlage sowie der Farbansicht Energieklasse
Gebäudebestand im Zusammenhang sehen 3D-Geometrie, Filter, Datenlage und gekennzeichnete Vorbewertung in einer Ansicht — hier am realen Pilotbestand Riedstadt.

Was die FörderCheckPro Engine beiträgt

Für Wohngebäude verbindet der Kern die Monatsbilanz nach DIN V 18599-2 mit belegten Randbedingungen, versioniertem Förderrecht und einem transparenten Kostenmodell. Die Karte nutzt Ergebnisse nur als gekennzeichnete Vorbewertung; bestätigte Objektfakten gehen vor.

  • Amtliche Objektkennung und Geometrie bleiben über die Verarbeitung hinweg gebunden
  • Effizienzklasse, Wärmeverluste, Modell-Heizlast und Wärmepumpen-Reife aus demselben Kern
  • Sanierungswege mit Investition, Förderung, Eigenanteil und Zielzustand
  • Quellen, Annahmen, Widersprüche und fehlende Nachweise je Datenfeld
  • Geschützter Dokument-Upload und CSV-Arbeitsdatei für kommunale Gebäudeakten
  • Authentifizierte Engine-Anbindung über REST und MCP sowie versionierter Fall-Export

Regelbasiert, versioniert, belegt

Der Rechenkern arbeitet regelbasiert. KfW und BAFA werden gerechnet, Landesprogramme werden informativ genannt. Jeder Programmstand ist versioniert und trägt Quelle und Datum. Das Gebäude selbst kommt aus dem amtlichen 3D-Modell der Landesvermessung, angebunden für alle sechzehn Bundesländer. Daraus rechnet der Kern, wo dieses Haus seine Wärme verliert: Bauteil für Bauteil, mit U-Wert und der Angabe, ob dieser aus dem Energieausweis stammt oder aus der Bauweise hergeleitet ist. Dazu über zwanzig Jahre Förderpraxis, amtliche Daten aus BORIS und dena, dachgenaues Photovoltaik-Potenzial aus Satellitendaten und die Abwägung der Förderstrategie KfW/BAFA gegen § 35c EStG.

  • KfW und BAFA gerechnet, Landesprogramme informativ genannt
  • Gebäudegeometrie aus dem amtlichen 3D-Modell der Landesvermessung
  • Wärmeverlust je Bauteil, mit U-Wert und der Angabe, ob er belegt oder hergeleitet ist
  • Programmstände versioniert, mit Quelle und Datum
  • Amtliche Daten aus BORIS und dena
  • Photovoltaik-Potenzial dachgenau aus Satellitendaten
  • Reihenfolge der Massnahmen, damit keine Förderung verfällt

Ihr Auftritt, unser Betrieb

Sie erhalten einen eigenen, abgeschlossenen Bereich in Ihrem Erscheinungsbild. Wir betreiben ihn und binden ihn in Ihre Seite ein. Bei Ihnen läuft nichts, bei Ihnen wird nichts gewartet.

Was Sie beisteuern

  • Einen Ansprechpartner benennen
  • Logo, Farben und den Datenschutzhinweis freigeben
  • Den Einstiegspunkt festlegen

Kein Bauvorhaben in Ihrer Abteilung, keine Schulung, kein Betrieb bei Ihnen.

Was wir bewusst noch nicht behaupten

  • Die Gebietskarte ist eine Vorbewertung und kein Energieausweis.
  • Ein Modellwert ersetzt keinen bestätigten Objektbefund.
  • Die fachliche Nichtwohngebäude-Bewertung für Schulen, Kitas, Hallen und Verwaltung ist noch nicht freigegeben.
  • Die Übergabe an einzelne Fachsoftware folgt erst nach bestätigtem Importweg des Herstellers.

Was belegt ist, darf entscheiden helfen. Was offen ist, bleibt als offene Aufgabe sichtbar.

Was vor dem ersten Fall geregelt ist

  • Serverstandort Deutschland — Die Daten liegen in deutschen Rechenzentren.
  • KI-Verarbeitung in der EU — Die Verarbeitung findet in der Europäischen Union statt.
  • KI als KI gekennzeichnet — Was eine Maschine geschrieben hat, steht als solches am Text.
  • Auftragsverarbeitungsvertrag — Nach DSGVO, vor dem ersten Fall unterschrieben.

Häufige Fragen

Sieht eine Kommune auch Gebäude anderer Gemeinden oder Landkreise?

Nein. Der kommunale Zugang ist an den im Mandantenmodul freigegebenen Gemeindebestand gebunden. Mitarbeitende sehen nur ihre zugewiesenen Gebiete; der öffentliche Kartenlink allein erteilt keine Zugangsberechtigung.

Wie unterscheidet FörderCheckPro einen belegten Wert von einer Modellannahme?

Die Datenlage wird je Feld geführt: bekannt, widersprüchlich oder fehlend. Vorhandene Quellen und bestätigte Angaben bleiben am Objekt erhalten; eine Modellrechnung wird als solche gekennzeichnet und überschreibt keinen bestätigten Befund.

Können vorhandene kommunale Tabellen übernommen werden?

Ja. Die Gebäudeakte kann als CSV-Arbeitsdatei exportiert, in Excel oder einem kommunalen System bearbeitet und wieder eingelesen werden. Der Import bleibt ein Entwurf; fachliche Bestätigungen müssen anschließend bewusst gesetzt werden.

Welche Schnittstellen stehen für eine Weiterverarbeitung bereit?

Der freigegebene Gebietsbestand lässt sich als JSON, GeoJSON oder CSV exportieren. Für einzelne Engine-Fälle stehen authentifizierte REST- und MCP-Zugänge sowie ein versionierter Fall-Export aus demselben Kernlauf bereit.

Kann das System kommunale Nichtwohngebäude bereits energetisch bewerten?

Noch nicht fachlich freigegeben. Schulen, Kitas, Sporthallen und Verwaltungen benötigen ein belastbares Zonen- und Nutzungsmodell. Bis dahin sammelt die geschützte Akte belegte Eingaben und Unterlagen, ohne das Wohngebäudemodell dafür auszugeben.

Beginnen Sie mit Ihrem eigenen Gebäudebestand.

Wir klären Gebiet, Datenquellen, Rollen und den ersten belastbaren Anwendungsfall gemeinsam. Sie erhalten danach einen geschützten kommunalen Zugang für die freigegebenen Gebäude.

Kommunalen Piloten anfragen

Andere Ausgangslage?

  • Modellrechnung — kein Gutachten, keine Garantie.
  • Ersetzt keine geförderte Vor-Ort-Energieberatung und erteilt keine Förderzusage.
  • Keine Zertifizierung nach ISO 27001 oder ISO 42001 — Massnahmen orientieren sich an den Prinzipien dieser Normen.

Subventio Digital UG (haftungsbeschränkt) · Martin Reubold, Gründer und Geschäftsführer · Im Pflanzgewann 6a, 64404 Bickenbach · HRB 108326 AG Darmstadt · partner@subventio.digital